Körpersprache im Vorstellungsgespräch - Übungen für die richtige Körperhaltung


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Körpersprache im Vorstellungsgespräch - Übungen für die richtige Körperhaltung

Um bei der Polizei für eine Ausbildung infrage zu kommen, gilt es, nicht nur faktisches Wissen und sportliche Fähigkeiten im Einstellungstest unter Beweis zu stellen. Im Auswahlverfahren werden auch Auftreten, Motivation und das Wesen der Bewerber überprüft. Aus diesem Grund ist das Vorstellungsgespräch von großer Bedeutung. Bei diesem kommt es allerdings nicht nur auf das Gesagte an, auch die Körpersprache selbst spielt eine wichtige Rolle.

Die Begrüßung

Der erste Eindruck ist bei einer Bewerbung immer besonders wichtig, weshalb man schon gleich zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs auf seine Körpersprache achten sollte. So empfiehlt es sich, weder schnell in einem Raum zu stürmen, noch langsam zu schlendern. Ein fester Schritt ist die beste Wahl. In der Regel stellt der Prüfer im Anschluss sich selbst und seine Kollegen vor. Entsprechend der Reihenfolge der Vorstellung sollte man mit den jeweiligen Personen die Hand schütteln. Beim Händedruck gilt Ähnliches wie beim Betreten des Raums. Er sollte weder zu fest sein, noch sehr lasch ausfallen. Auch ein wildes Schütteln ist nicht unbedingt empfehlenswert.

Verhalten im Vorstellungsgespräch

Nach der Vorstellung nimmt man zunächst einmal Platz. Die Körperhaltung sagt ebenfalls häufig viel über eine Person aus. Daher ist es nicht empfehlenswert, zusammengesunken und mit hängenden Schultern zu sitzen. Stattdessen macht eine aufrechte Sitzhaltung mit geradem Rücken immer einen besseren Eindruck. Zudem sollte man den ganzen Platz des Stuhls ausnutzen. Wer nur auf der Kante sitzt oder sogar immer wieder hin- und herrutscht, wirkt oft sehr nervös.

Während des Gesprächs ist zudem Blickkontakt von großer Bedeutung. Der Bewerber sollte die sprechende Person grundsätzlich anschauen und im Idealfall auch direkt den Blickkontakt suchen. Auf diese Weise wirkt man interessierter. Ein Lächeln kann dabei ebenfalls nicht schaden. Wer freundlich schaut, wirkt nicht nur sympathischer, sondern klingt auch oft so. Allerdings sollte das Lächeln natürlich sein. Wer sich selbst zum Lächeln zwingen muss, hat oft ein unechtes Grinsen im Gesicht. In solchen Fällen ist man mit einem freundlichen Gesichtsausdruck in der Regel besser beraten. Auch ein Pokerface ist selten eine gute Idee, da die Gesprächspartner so nicht deuten können, wie ehrlich man die Antworten meint.

Problematisch sind bei vielen Bewerbern die Hände. Häufig weiß man in Stresssituationen nie genau, was man mit den Händen machen soll. Im Idealfall legt man sie so ab, dass die Prüfer sie sehen können. Dafür bieten sich die Oberschenkel oder die Stuhllehnen an. Auch als Unterstützung bei Gesten sind sie häufig sehr hilfreich. Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Wildes Herumfuchteln sorgt selten für einen guten Eindruck.

Die Verabschiedung

Hat man alle Fragen freundlich und höflich beantwortet, ist das Vorstellungsgespräch irgendwann vorbei. Allerdings sollte man sich erst entspannen, wenn man den Raum verlassen hat. Die Verabschiedung ist noch einmal ein wichtiger Punkt. Auch hier empfiehlt sich wieder ein sicheres und freundliches Auftreten. Mitunter wird dabei auch noch einmal die eine oder andere Frage gestellt, die zunächst wie Small-Talk wirkt. Wer allerdings auch hier weiter freundlich bleibt, der sollte auch die letzte Hürde der Bewerbung überwinden.

Übungen für die richtige Körperhaltung

Oben unter "Übungen starten" habe wir hilfreiche Gymnastik-Übungen zusammengestellt, die eine richtige Körperhaltung fördern. Dazu gehört das "Abrollen der Wirbelsäule". Wie hier zu sehen:



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